Sie können den Kirchbauverein gerne unterstützen,

  • indem Sie dem Verein beitreten. Herzlich willkommen! Die zur Zeit gültige Satzung finden Sie hier
  • indem Sie uns eine Spende überweisen. Herzlichen Dank! Wenn Sie uns Ihre Adresse mitteilen, werden Sie auch eine Spendenbescheinigung bekommen. Bankverbindung: IBAN DE49 7606 1482 0005 0845 55
        

     

Kurzportrait des Projekts Ölberg

Als erstes Projekt will der Kirchbauverein den Ölberg, der sich außen am Ostchor der Stadtkirche Hersbruck befindet, sanieren und restaurieren.
    
Sichtbar datiert auf das Jahr 1444, zeigt er als Sandsteinfiguren Jesus von Nazareth mit drei Jüngern betend im Garten Gethsemane unmittelbar vor seiner Gefangennahme. Der herannahende Zug der Kriegsleute mit Judas ist an der dahinterliegenden Wand dargestellt, die Malerei wurde im Jahr 1827 ergänzt. Der Hersbrucker Ölberg ist im Vergleich zu anderen bedeutenden Ölberggruppen in Franken wie z.B. in Würzburg oder Rothenburg o.d. Tauber die älteste Darstellung.
     
Zuletzt wurden Schäden an den Sandsteinfiguren und an der Wandmalerei festgestellt, die sich in Feuchtigkeitsflecken, Salzbildung, Abplatzungen, Verblassung  und Fehlstellen an der farbigen Fassung zeigen.
      
Zur Bestandserfassung, Schadensanalyse, Sanierung und Restaurierung wurde  im Wege eines Angebotsverfahrens unter drei Bewerbern der geeignetste und wirtschaftlichste Fachmann ausgewählt. Steinmetzarbeiten und Wandmalerei bleiben damit  nach Abstimmung mit dem Bayer. Landesamt für Denkmalpflege handwerklich in einer Hand. Der Kirchenvorstand hat nunmehr die Auftragsvergabe beschlossen, die Ausführung wird im Frühjahr 2017 erfolgen.
      
Ergänzend soll eine Dachrinne angebracht werden, die den Feuchtigkeitseintritt bei Niederschlägen zukünftig so weit als möglich verhindert. Schließlich wird das zum Schutz vor Verunreinigung  und Beschädigung angebrachte  historische Holzstabgeländer einen neuen Anstrich erhalten. Am Ende wird der restaurierte Ölberg durch eine Auffrischung der Farbigkeit wieder besser wahrgenommen werden können.
    
Der Kostenumfang wird nach gegenwärtigem Stand auf rund 11.000 Euro geschätzt. Ohne Unterstützung durch den Kirchbauverein könnte die notwendige Sanierung derzeit nicht aus dem Gemeindehaushalt finanziert werden.
    

Kurzdarstellung der Baumaßnahmen in der Stadtkirche

Kurzdarstellung Baumaßnahmen Stadtkirche
     
In welchem Zustand befände sich unsere Stadtkirche, wenn seit der Erneuerung im Jahr 1738 nicht fortlaufend  an Ihrer Sicherung gearbeitet worden wäre? Die Antwort lautet: Generationen von Gemeindegliedern haben dafür erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt und damit ihre Verbundenheit zu ihrer Kirche unter Beweis gestellt, dafür dürfen wir sehr dankbar sein.
  
An Gebäude mit Dachstuhl und Turm, an Außenmauern und Fenstern, an Kunstgütern wie Altar, Kanzel, Taufstein sowie an Glocken und Orgel - immer wieder gibt es Handlungsbedarf.
    
Aktuell bereiten wir mit detaillierten Untersuchungen die Restaurierung der Ölberggruppe an der Choraußenwand und die Sanierung der Stuckschäden auf der 1. Empore zur Ausführung vor. Zudem erwarten wir zukünftig (mittelfristig) notwendige Baumaßnahmen am Dach von Langhaus und Turm.
     
Seit Kriegsende wurden folgende wesentliche Maßnahmen ausgeführt, die mit Zuschüssen und Fördermitteln, aber auch mit erheblichen Eigenmitteln der Gemeinde gemeistert werden konnten:
     

1952 - 1953 Einbau von Stahlseilschlaudern im Dachstuhl 45.000 DM
1961 Heimholung des Kirchenväteraltars 50.000 DM
1985 - 1990 Gesamtrenovierung mit Verdübelung der Stuckdecke im Kirchenschiff Sanierung Turmverputz und Sandsteinaußenwände Komplette Innenrestaurierung Kirchplatzgestaltung 568.000 DM
1995 - 1997 Restaurierung des Kirchenväteraltars (hälftige Finanzierung durch die Messerschmitt-Stiftung) 500.000 DM
1999 Restaurierung Palmesel 60.000 DM
2001 - 2005 Orgelerneuerung 250.000 €
2011 Sanierung Chordachstuhl und Sicherung Langhaus/Turm 564.000 €

Hersbrucker Zeitung am 15.10.2016

Kirchbauverein der Stadtkirchengemeinde Hersbruck
     
Die Kirche in Hersbruck entwickelte sich seit dem 11. Jhdt, die ältesten Urkunden über die Stadtkirche reichen bis ins 14. Jhdt. zurück. Die beiden untersten Geschosse des Turms entstanden im 13. Jhdt, der Chor wurde Ende 14./ Anfang 15. Jhdt. erbaut, über dem Ölberg ist die Jahreszahl 1444 eingeschrieben. Die Außenmauern und der Turm sind aus Kalkbruchstein und Sandstein errichtet. Wichtigstes Kunstgut ist der Kirchenväteraltar aus der Zeit um 1480, ein Schmuckstück der fränkischen Kunstgeschichte.
      
Im Zuge der Kirchenerweiterung nach 1730 wurde der Turm erhöht, der Mittelteil abgebrochen und durch ein neues, größeres Langhaus ersetzt, das Kircheninnere barock ausgestaltet. Die Einweihung fand am 17. Oktober 1738, also am 3. Sonntag im Oktober statt, seitdem unser Kirchweih-Sonntag.
     
Über die Jahrhunderte wurde an der Stadtkirche gebaut und umgebaut, saniert und restauriert. Allein seit Kriegsende wurden mehr als 1,3  Mio € in nachfolgende Maßnahmen inverstiert:
     
1952-53    Einbau von Stahlseilschlaudern im Dachstuhl
1961         Heimholung des Kirchenväteraltars  aus dem Germanischen Museum
1985-90    Gesamtrenovierung mit Verdübelung der Stuckdecke im Kirchenschiff, Sanierung Turmverputz und Sandsteinaußenwände, Komplette Innenrestaurierung sowie Kirchplatzgestaltung
1995-97    Restaurierung des Kirchenväteraltars
1999         Restaurierung Palmesel
2001-05    Orgelerneuerung
2011          Sanierung Chordachstuhl und Sicherung Langhaus/Turm
   
In welchem Zustand befände sich unsere Stadtkirche, wenn seit der Erneuerung im Jahr 1738 nicht fortlaufend  an Ihrer Sicherung gearbeitet worden wäre? Die Antwort lautet: Die Gemeindeglieder haben dafür erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt und damit die Verbundenheit zu ihrer Kirche unter Beweis gestellt, dafür dürfen wir sehr dankbar sein. Spenden und Fördermittel haben dabei viel geholfen.
   
Um die Stadtkirche in ihrem Bestand auch für kommende Generationen zu erhalten, reifte die Idee zur Gründung eines Kirchbauvereins, die am 07. April 2016 erfolgte. Mittlerweile ist der Verein ins Register eingetragen und beim Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, so daß auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können. Mitglieder mit einem jährlichen Beitrag können alle Bürgerinnen und Bürger werden, nicht nur Gemeindeglieder. Daneben sind auch Einzelspenden möglich und erwünscht, bisher sind schon über 3.000 € zusammengekommen.
    
Aktuell bereiten wir mit detaillierten Untersuchungen die Restaurierung der Ölberggruppe an der Choraußenwand und die Sanierung der Stuckschäden auf der 1. Empore zur Ausführung vor. Zudem erwarten wir zukünftig (mittelfristig) notwendige Baumaßnahmen am Dach von Langhaus und Turm. Damit man sich auch vor Ort ein genaueres Bild machen kann, werden Führungen angeboten.
     

Der Kirchbauverein entwickelt sich ...

Gemeindebrief Januar 2017: Kirchbauverein
    
Der im April 2016 gegründete Kirchbauverein für die Zukunftssicherung unserer Stadtkirche entwickelt sich stetig. Die Hersbrucker Zeitung hat am 15.10.2016 über das erste Projekt berichtet, die Sanierung und Restaurierung der Ölberggruppe.
    
Die Mitgliederzahl hält sich noch in Grenzen, verständlicherweise möchten vor allem Ältere keine neuen Mitgliedschaften mehr eingehen. Das Spendenaufkommen ist sehr erfreulich, größere und kleinere Spenden aus der Gemeinde zeigen die Verbundenheit mit unserer Stadtkirche. Zudem haben  etliche auswärtige Jubelkonfirmanden der letzten 3 Jahre kräftig gespendet Schließlich kam die Kollekte am Kirchweihsonntag dem Kirchbauverein zugute.
   
Im nächsten Gemeindebrief werden die Termine bekanntgegeben, bei denen Sie im Sommerhalbjahr Näheres über die Baugeschichte und die Kunstgütern unserer Stadtkirche erfahren können. Auch die Begehung des Turms und des Dachstuhls soll ermöglicht werden. Weiter ist daran gedacht, den Kirchenführer aus dem Jahr 1987 neu zu fassen und Bilderkarten zu drucken.
     
Am Donnerstag, 30. März um 19.00 Uhr findet im Selneckerhaus  die 1. Versammlung des Kirchbauvereins für alle Interessierten aus Gemeinde und Bürgerschaft statt. Dabei soll über die aktuellen Maßnahmen berichtet und diskutiert werden - Vorschläge zur Arbeit des Kirchbauvereins sind gerne willkommen.
    
Dr. Dietrich Kappler
     

Kirchbauverein gegründet

Abkündigung zum  Kirchbauverein am Kirchweih-Sonntag 16.10.2016
     
Liebe Gemeinde,
wie bereits im Gemeindebrief und gestern auch in der HZ berichtet, haben wir einen Kirchbauverein für die Stadtkirche gegründet. Seine Zweckbestimmung ist die Erhaltung des Gebäudes und seiner Kunstwerke und damit die Sicherung für die Zukunft.
     
Bevor mit der Vereinsarbeit begonnen werden konnte, mußte erst eine Satzung erstellt werden und die Eintragung ins Vereinsregister vollzogen werden. Das ist mittlerweile erfolgt und nun können Sie, liebe Gemeinde, den Verein entweder durch Mitgliedschaft mit einem jährlichen Beitrag von 50 € und mehr oder durch Einzelspenden unterstützen. Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit anerkannt, so daß dafür Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können. Die Fördergelder werden ausschließlich für die Stadtkirche verwendet. Dies kommt natürlich auch der Kirchengemeinde zugute, weil sie sich durch diese finanzielle Absicherung auf andere wichtige Projekte konzentrieren kann.
     
Um nähere Einzelheiten über die bevorstehenden Bauaufgaben zu erfahren, werden demnächst Kirchenführungen angeboten, auch auf den Turm und den Dachstuhl und  eine erste Mitgliederversammlung ist im Frühjahr 2017 geplant, die Termine werden noch bekanntgegeben.
Der KV hat die heutige Kollekte am Ausgang für den KBV bestimmt, sie wird Ihnen herzlich empfohlen.